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Unsere Chinchilladame Kessi
- eine Story ohne Happy End! 
Unsere Chinchilladame Kessi wurde am 18.07.2006 geboren
und durfte nicht einmal ihren ersten Geburtstag erleben! 
Wir möchten euch hier von ihrem Unfall und ihrem
Lebenswillen berichten, den sie bis zuletzt nicht verloren hat! 
Am 02.01.2007 fand unsere allabendliche Futterrunde 
etwas später statt als sonst.
Dabei entdeckte Stephan unsere Chinchilladame 
kopfüber im Käfig hängen.
Sie hatte sich das Beinchen beim Absprung 
eingeklemmt und fast vollständig abgerissen!
Es war ein furchtbarer Anblick aber die Kleine gab 
keinen Laut von sich.
Wir befreiten sie sofort aus ihrer Lage und fuhren auf 
dem schnellsten Wege in die nächstgelegene 
24h Tierarztpraxis.
Bis zu diesem Abend haben wir 
(wenn Notfälle waren und unsere TÄ gerade nicht da) 
nie Probleme in dieser Praxis gehabt, 
wenn auch nicht immer alles so war, wie wir es uns vorgestellt
hätten, aber man hatte im Notfall immer eine Anlaufstelle. 
Wir mussten noch einige Minuten lang im Warteraum 
Platz nehmen - Minuten ,die uns wie Stunden erschienen!
Aber die Kleine war so tapfer! 
Sie hüpfte in ihrem Transporter herum und wollte raus
 als sei gar nichts gewesen. 
Wir wurden aufgerufen und uns begegnete eine 
skeptisch schauende Tierärztin deren erste Worte waren:
Dieses Tier muss wohl eingeschläfert werden, das hat keine Chance!
Das wollten wir aber so nicht im Raum stehen lassen!
Schließlich hatte die Kleine bis hierhin so tapfer ausgehalten
und ihr war nichts anzumerken.
Sie war fit und lebensbejahend! Wir wollten die OP!
Stephan entschied letztendlich, da ich dazu nicht 
wirklich in der Lage war. 
Eher widerwillig und fast schon ein wenig beleidigt,
nahm sich diese Ärztin unserer Kleinen  an mit den Worten:
 Das Narkoserisiko ist ihnen sicher bewusst...
Sie wirkte fast schon ein wenig ärgerlich darüber, 
nun auch noch mitten in der Nacht ein Tier operieren
 zu müssen, was sie sowieso hätte einschläfern wollen. 
Uns war richtig mulmig zumute.
Wir hatten Angst sie würde uns unsere Kleine einfach nehmen.
Wir verbrachten die ganze Zeit vor dem Telefon.
3Uhr dann, die erlösende Nachricht - unsere Kleine lebte! 
Am nächsten Tag konnten wir sie abholen und fühlten uns sehr unwohl in der Praxis!
Überall begegnete man uns mit Arroganz und fast schon
vorwurfsvoll .
Die Kleine wurde uns mit wenigen Worten
von einer anderen Tierärztin übergeben. 
Sie bekam einen schönen Quarantänekäfig und machte
sich soweit sehr gut!
Sie fraß und trank und kam ganz wunderbar mit ihren
 3 Beinen zurecht.
Als wir 10Tage später zu unserer TÄ zum Fäden ziehen
gingen entdeckte sie einen eingewachsenen Faden 
und eine bereits entstandene Infektion sowie 
weitere Schäden in der Wunde. 
Der Schock für uns:
Die Tierärztin in der anderen Praxis hat bei der OP „gepfuscht"! 
Das eine OP immer Risiken mit sich bringt, unter anderem 
auch eine Wundinfektion, das ist uns sehr wohl bewusst 
aber in diesem Fall wurde uns leider bestätigt, 
dass es sich hierbei NICHT um die normalen Komplikationen
sondern eindeutig um einen Kunstfehler handelte! 
Wir versuchten das Ganze erst einmal konventionell 
zu behandeln aber leider kamen wir um eine 
erneute OP nicht herum. 
Wir päppelten die Kleine über Tage auf, 
damit sie genug Kraft für diese nächste OP hatte!
Die Kleine war so voller Lebensmut und so tapfer.
Sie ließ sich nichts anmerken, so eine starke kleine Maus! 
Am Nachmittag des 22.01.2007 brachten wir 
die Kleine zur OP zu unserer TÄ, welche uns von Anfang an sagte, 
dass die Infektion stark fortgeschritten ist und die Kleine
körperlich sehr schwach, auch wenn sie es uns nicht zeigte! 
Wir gaben die Kleine um 15Uhr ab...
...sie wurde vorher mit Infusionen usw ein wenig aufgebaut...
...aber um 18Uhr27dann kam für uns die Nachricht:
Unsere kleine Maus hat die OP nicht überlebt! 
Ihr Herz war bereits zu stark angegriffen von der Infektion. 
Es ist so traurig, weil es gar nicht erst dazu 
hätte kommen müssen!
Wir haben ein Patenchinchilla das hat das gleiche Schicksal
wie unsere kleine Maus hinter sich. Auch hier musste eine 
Pfote amputiert werden und es hat keinerlei Komplikationen gegeben!
Es ist so traurig.
Hätte diese Ärztin ein wenig mehr Herzblut in ihre Arbeit gesteckt
könnte unsere Kleine Kessi heute noch leben!
 
Wir vermissen sie sehr!
Ihr Platz ist nun in unserem Herzen!