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Ernährung des afrikanichen Weißbauchigels:

Die Ernährung des Weißbauchigels ist ein weit diskutiertes Thema.

*** Wir persönlich setzen bei der Ernährung auf die einfache Regel:

So natürlich und abwechslungsreich wie nur möglich! ***

*** Wir ernähren unsere Igel möglichst abwechslungsreich und

naturgetreu. Das bedeutet, bei uns bekommen die Kleinen alles an wirbellosen

Tieren, was die Vielfalt zu bieten hat und natürlich auch Babymäuse, Frischfleisch ect.

Eine spezielle Trockenfuttermischung bestehend aus verschiedenen Zutaten erhalten

sie bei uns als Zugabe.

Da es sehr schwierig ist, einen auf ein bestimmtes Futter "eingefahrenen" Igel wieder umzugewöhnen, legen wir in unserer Zucht viel Wert darauf,dass unsere Igel

schon von Klein auf an möglichst abwechslungsreiches und natürliches Futter gewöhnt werden! ***

Frisches Wasser sollte den Tieren täglich angeboten werden!

!No-Go!

Wie bei den europäischen Igeln auch, sind Milch- und Milchprodukte NICHT geeignet.

Igel vertragen die Laktose nicht, was im schlimmsten Fall zum Tode führen kann!

 

Die tierischen Anteile lassen sich mit Folgendem abdecken: 

 

-Wirbellose Tiere: 

Insekten und Wirbellose sind das A und O in der Igelhaltung! Wer sich davor ekelt

oder gar fürchtet, oder wem der Gedanke einen Schauer versetzt, der sollte

noch einmal dringend über die Wahl seines Heimtieres nachdenken!

Mehlwürmer, Zophobas, Insekten, Regenwürmer, Käfer, Maden, Schaben, Heuschrecken usw.

Achtet auf den Fettgehalt des jeweiligen Futtermittels. Die mit höherem Fettgehalt

sollten seltener gegeben werden, als die mit niedrigerem, da einige Weißbäuche

bei übermäßiger fetter Fütterung zu Übergewicht neigen.

Wer es sich (platztechnisch, emotional und generell) leisten kann, sollte auf die Zucht eigener Futtertiere zurückgreifen, da die im Handel erhältlichen Futtertiere meist nicht genügend Nährstoffe

zugefügt bekommen haben, raten wir dazu, diese vor dem Verfüttern einige Tage mit

ordentlichen Nährstoffen (Obst, Haferflocken) anzufüttern.

Um den natürlichen Jagd- und Bewegungstrieb der Tiere zu erhalten, sollte man die Futterinsekten lebend verfüttern.

Wem es gar doch einmal zu sehr wuselt, der kann die Futtertiere für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen,

dann sind sie etwas bewegungsärmer. Man kann sie auch einfrieren und anschließend wieder auftauen.

 

!NO-GO!

Von der Gabe getrockneter Insekten raten wir ab, da diese so gut wie keine Nährstoffe enthalten! 

-Fleisch:

Ebenso empfiehlt sich auch Fleisch und einige Wirbeltiere. Dieses sollte aber nur maximal 20% des Futterbedarfs ausmachen.

Eine spezielle Quelle von eigens für die Ernährung von Tieren hergestelltem Fleisch gibt es in fast jeder größeren Stadt. ("Hundefleischer")

Wild (kein Schwein!), Huhn, Rind, Kaninchen, Pferdefleisch, Herz, Fisch usw. eignet

sich am besten und kann sowohl roh (in kleineren Mengen), als auch gekocht

(abgekühlt), gebraten oder angedünstet gegeben werden. Bei allen Varianten ist auf Bratfette, Öle und Gewürze zu verzichten. Innereien sollten lediglich ab und an angeboten werden, da überschüssige Vitamine und auch Giftstoffe (aus Entgiftungsorganen) nur in geringen Mengen tatsächlich abgebaut werden können.

Auch Babymäuse (tot) und bei einigen Tieren auch größere Mäuse werden gerne genommen und bieten eine eiweißreiche und nährstoffreiche Energiequelle, die sich allerdings auf 1-2x wöchentlich beschränken sollte.

!No-Go!

Bitte KEIN Schweinefleisch (auch kein Wildschwein) geben, da diese Viren enthalten können, die zwar für den Menschen ungefährlich, für Igel jedoch tödlich sein können!

-Ausgewogenes Katzentrockenfutter ist ebenfalls zu empfehlen.

Hierbei sollte auf die Qualität des Futters geachtet werden. Ein möglichst hoher Fleischanteil von Minimum 60%(+), sowie natürliche Zutaten, ohne künstliche Zusätze sind empfehlenswert. Achtet bei der Wahl des Futters bitte auf die Zusammensetzung. Es gibt Firmen, die machen wirklich viel "Abfall" und überflüssige chemische Stoffe ins Futter. Auch sollte darauf geachtet werden, ob das verwendete Futter überhaupt in seiner Zusammensetzung für exotische Igel geeignet ist.

Kittenfutter sollte nur bis maximal einem dreiviertel Jahr gegeben werden und/oder im Krankheitsfall, bei schwächeren/untergewichtigen Tieren und tragenden/stillenden Igellinnen.

!No-Go!

Igeltrockenfutter, welches im Zoofachgeschäft angeboten wird, sollte den Tieren nicht angeboten werden, da die Inhaltsstoffe (wie Zucker, Fette und zu viele ungesunde Energielieferanten) NICHT für unsere Exoten geeignet sind und zu Organverfettungen, Diabetes, Zahnproblemen und anderen Langzeitschäden führen kann. 

-Igel-und Katzennassfutter

ist -unserer Meinung nach- bei ausreichend abwechslungsreicher Ernährung nicht notwendig - dieses führt auch oftmals dazu, dass der Kot der Tiere unangenehm riechen kann. Keinesfalls sollte es als Alleinfuttermittel angeboten werden!

Auch hier ist die Qualität entscheidend. 

!No-Go!

Von der Gabe (überreifer) Früchte und Obst allgemein raten wir ab, da dies zu Durchfall führen kann.

Wir verzichten bei der Ernährung unserer Tiere vollständig darauf. 

Wir haben ebenfalls festgestellt, dass Igel ab und an

(wirklich nur als Leckerei) ein frisch zubereitetes

Rührei (ohne Fett/Öl + Gewürze) sehr gerne zu sich nehmen.

Sorgt für viel Abwechslung bei der Fütterung, denn wer isst schon gerne jeden Tag das Gleiche?!

*Allerdings sollte man bei einer Futtersorte bleiben und nicht ständig wechseln und ausprobieren, da dies bei den Tieren unangenehm anschlagen kann!*

Natürlich kommt es bei der Ernährung wie bei allen Sachen auf das Tier an.

Einige Tiere sind eine abwechslungsreiche Ernährung gewöhnt und nehmen sie gerne an. Andere sind auf eine bestimmte Sorte fixiert oder schlagen das ein oder andere Futtertier auch einmal aus.

as sollte kein Grund zur Sorge darstellen, solange die Tiere ansonsten ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen!

Wie auch beim Menschen ist eben jedes Tier anders, was seinen Geschmack angeht. Hier hilft

eine Absprache mit dem Züchter, um herauszufinden, was das Tier gewöhnt ist und zur Not

muss man eben einmal mehr "rumprobieren" um herauszufinden, was das Tier gerne frisst!

 

In diesem Sinne: guten Appetit!