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Unterbringung von Zwergmangusten
Für die Haltung von Zwergmangusten gibt es mehrere
Unterbringungsmöglichkeiten.
Art der Unterkunft richtet sich nach den Tieren und den
vorhandenen Ressourcen des Besitzers.
Die gängigste Haltungsform ist die Terrarienhaltung oder Gehegehaltung.
Auch ein eigener Raum, ein Außengehege oder aber die freie
Wohnungshaltung sind möglich bzw. werden praktiziert.
 
Ein Terrarium/Gehege sollte die nötige Mindestgröße nicht unterschreiten!
Eine Anschaffung dieser Tiere setzt einen ausreichend vorhandenen
Platz für die Unterbringung voraus!
 
Beim Bau ist darauf zu achten, dass die nötige Grundtemperatur
eingehalten werden kann, die Tiere nicht im Zug stehen,
einen ruhigen Standort und genug Rückzugsmöglichkeiten
um nicht permanent ungeschützt den äußeren Einflüssen
ausgeliefert zu sein!
 
Terrarienhaltung:
Ein geeignetes Mungoterrarium sollte nicht an allen Seiten
offen/verglast sein um die Tiere nicht unnötig zu stressen
und ihnen ihre nötige Ruhe und den Rückzug zu gönnen.
Der Selbstbau eines Terrariums bietet sich daher und auch
aufgrund der relativ hohen Mindestgröße durchaus an.
Das Terrarium sollte ausbruchssicher, gut zugänglich, gut zu
reinigen und ausreichend belüftet sein.
 
Ein eigener „Mungoraum":
Wer die Möglichkeiten besitzt kann seinen Tieren einen eigenen
Raum zur Verfügung stellen.
Der Raum sollte frei zugänglich sein, den Tieren jedoch nicht
die Möglichkeit bieten einmal unvorhergesehen „auszubüchsen".
Die nötige Grundtemperatur der Tiere sollte gehalten werden können
und auch sollte der Raum frei von Verletzungsmöglichkeiten,
Zugluft und vor allem ausbruchssicher sein.
Die Tür kann durch eine Glastür bzw. Gitter ersetzt werden um
die Tiere besser beobachten zu können. Fenster ect. sollten
zum Schutz der Tiere verschlossen bzw. gesichert werden.
Der Umbau einer Kammer, eines Raumes oder eines Teilraumes
bietet eine gute Unterbringungsmöglichkeit und ist nicht so
aufwändig wie der Bau eines Terrariums oder Geheges.
 
Außenhaltung:
Die Außenhaltung von Zwergmangusten ist in unseren Breitengraden
nur bedingt und unter bestimmten Vorraussetzungen geeignet.
Bei einer ganzjährigen Außenhaltung ist darauf zu achten,
dass die Tiere ständig Rückzugsmöglichkeiten in einen für sie
ausreichend temperierten Raum finden und nicht schutzlos den
Witterungsbedingungen ausgeliefert sind.
Die Mungos sollten zumindest tagsüber ständigen Zugang zum
Außengehege haben.
Des Weiteren sollten auch im Außengehege Wärmequellen
angeboten werden. 
 
Freie Wohnungshaltung:
Es liegen Berichte über die freie Wohnungshaltung von
Zwergmungos vor. Diese ist nur bedingt und unter bestimmten
Voraussetzungen als Haltungsform zu empfehlen!
Manche Besitzer haben ihren Tieren in der Wohnung mehrere
Ruhe- und Sonnenplätze und nur wenige -nicht zugängliche- Bereiche
geschaffen. Die Tiere leben ganzjährig frei in der Wohnung und
suchen ihre Ruheplätze und Entleerungsstellen eigenständig auf. 
Hierbei muss die Wohnung absolut „mungosicher" gemacht werden!
Alle Verletzungsmöglichkeiten (Steckdosen, herunterfallende Sachen usw.)
müssen genügend gesichert sein, alle unerwünschten Unterschlupf- und
Versteckmöglichkeiten (Herz, Kühlschrank, Freiräume unter der
Badewanne, Toilette, Türen, Fenster usw.) sowie Ausbruchsmöglichkeiten
müssen verschlossen/verbaut werden.
Auch das Zusammenleben mit anderen Tieren ist nur unter bestimmten
Vorbehalten möglich, da Mangusten fast alle kleineren Arten als
Beutetiere anerkennen und andersherum auch größere Tiere wie Katzen
ect. die Zwerge gefährden könnten.
Die freie Wohnungshaltung sollte also nur praktiziert werden,
wenn man sich den Bedürfnissen der Tiere ausnahmslos und
permanent anpassen kann und ihnen somit einen artgerechten
und sicheren Lebensraum bietet.
 
©Müller